Vietnam Hoi An 23.03.2015-30.03.2015

 

Einbisschen spät, doch besser spät als nie.. Deswegen habe ich mich dazu überwindet, meinen Reiseblog weiterhin zu aktualisieren. Obwohl das Ganze schon fast knapp ein Jahr vergangen ist. Doch dies ist für mich auch eine gute Gelegenheit, die guten alten Zeiten zu erinnern.

Also dem letzten Beitrag von meiner Reise war ich in Vietnam stehengeblieben. Nun werde ich versuchen, das Ganze etwas kürzer und zusammengefasster zu erzählen. Wie meine treusten Leser, (meine Geschwister) mir das angeraten haben:)

Also kurz und bündig. In Hoi An, vom 23.03.2015 – 30.03.2015 waren wir zu viert (mein Bruder, meine Schwester, Simona und ich) doch länger als erwartet stehengeblieben. Der Gedanke war, dass wir in Hoi An noch etwas am Strand verweilen konnten. Doch das Wetter spielte teils nicht mit, deswegen konnten wir nur 2 Tage am Strand verbringen. Den einen Tag wurden wir bei der Rückfahrt mit dem Fahrrad meine Schwester und ich einem Gewitter ausgehändigt, dass doch ziemlich übel war. Als wir im Hotel ankamen, waren wir bis auf alle Kleidungsstücke durchnässt gewesen. Abgesehen vom Regen und dem Gewitter, haben wir das Beste daraus gemacht. Wir hatten sogar Spass am Regen, nahmen das Ganze einfach so wie es kam. Also keine Verärgerung oder Beängstigung.. Es war einfach so, wie es sein sollte. Das war auch eine Erfahrung wert.

Nun zu Hoi An , die Stadt hat kulturell doch einiges zu bieten. Die Stadt ist eine Küstenstadt am Südchinesischen Meer in Zentralvietnam. Die Hauptattraktion ist die Altstadt, wo es verschiedene ältere historische Gebäude zu besichtigen gab. Es ist eine niedliche kleine Altstadt mit einem Fluss namens Thu-Bon und vielen Strassen und Gassen. Die Altstadt selbst kann nur mit einem Touristenticket betreten werden. Es gibt nebst den vielen architektonischen Gebäuden auch viele Restaurants und Einkaufsläden. Zum bummeln und shoppen also sehr gut geeignet. Für Bildliebhaber oder Kleiderliebhaber gibt es zur Genüge Auswahl.

Während unserem Aufenthalt in Hoi An haben meine Schwester und ich noch einen Tagesausflug zu My Son , einer Tempelstadt, das nun ein Weltkulturerbe ist, gemacht. Die Stadt selbst ist etwa 50 Km von Hoi An entfernt. Die Landschaft ist mit satten grünen Farben bedeckt. Die Ruinen sind noch einigermassen gut erhalten.

Es war leider auch wieder ein sehr regnerischer Tag, daher konnten wir den Ausflug nicht so sehr geniessen. Doch trotzdem war es ein lustiger und abwechslungsreicher Tag.

Einem letzten Ausflug in Hoi An haben wir uns einem Schnorchelausflug an die Cham Inseln gewidmet. Es war leider ein katastrophaler enttäuschender Ausflug. Der Ausflug war wie eines von mehreren Ausflügen wieder sehr auf das kommerzielle ausgerichtet. Wir haben vor dem Schnorcheln eine Stadt besichtigt, danach einen kleinen Abschnitt zum Schnorcheln. Es war leider kein Schnorchelparadies. Die Korallen waren alle tot und dementsprechend gab es auch keine Fische zu bestaunen. Ich glaube, ich habe insgesamt vielleicht 3 kleine Fische entdeckt. Also leider nichts mit Fischen. So enttäuschend unser Ausflug war, hatten wir auch etwas Entspannung an einem Strand, obwohl es nicht zu lange war. Dies hat uns dann den Abschluss noch etwas befriedigender dargestellt.

Die Zeit in Hoi An war vollendet und nun ging es weiter zur nächsten Stadt, Dong Hoi.

 

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a little bit memory from the paradise

Nachdem ich Euch einen kleinen Beigeschmack meines Paradieses Koh Chang im letzten Blogbeitrag gegeben habe, möchte ich in diesem Abschied noch etwas konkreter darauf zurückkommen.

Ich verweile ja unterdessen leider schon seit ein paar Wochen nicht mehr dort, es hat uns gerade in den Süden von Laos vertrieben, doch muss Euch ja noch ein Update von meinen tollen Erinnerungen von Koh Chang berichten. Deswegen hier also kleine Stücke der Andenken meines gesamten Koh Chang Aufenthaltes.

Bevor ich überhaupt dort den Strand so richtig geniessen konnte, hab ich mir einen Tag noch etwas Übelkeit und Fieber eingesteckt und hatte da bereits schon meine ersten Sehnsuchtsanzeichen von zu Hause. Es war der Moment, wo ich mir gewünscht habe, dass ich zu Hause in der Kälte in meiner Wohnung im Bett liegen würde. Naja, so schnell kann es gehen mit dem Heimweh:) Doch nach einem Tag auskurieren, gönnte ich mir dann den Strand und meine Heimwehattacke war prompt wieder weg aus dem Sinnen.

Da ich ja an diesem Ort grundsätzlich nur relaxen wollte, habe ich mir nach einer gewissen Zeit, konkreter gesagt waren es glaube ich 2 Tage, wo ich nur am Strand gelegen bin, noch ein paar Aktivitäten gegönnt. Unter anderem hab ich an einem Nachmittag beim Lonely Beach ein Stand Up Paddling gemietet und paar Stunden die Zeit so verstrichen. Es war lustig und abwechslungsreich. Mal eine Alternative als einfach nur am Strand zu liegen.

Nach 5 Tagen am Bailan Beach haben wir uns entschlossen, mit wir meine ich übrigens immer noch die Beiden „EnSi“, dass wir hier mal einen anderen Beach erkunden wollen. Also sind wir auf in den Norden zum White Sand Beach gefahren. Das hat sich auch absolut gelohnt. Denn wortwörtlich betrachtet, war der Strand hier tatsächlich viel weisser und hatte einen längeren Strandabschnitt. Ausserdem gab es hier auch interessantere Leute und im Zentrum war auch etwas mehr los.

In unserer ersten Unterkunft hatten wir das Vergnügen, ein paar Kakis, genau gesagt waren es zwei, anzutreffen. Ich glaube, das Geschrei im Zimmer war dermassen laut, dass man denken konnte, wir hätten eine Kobra im Zimmer gesehen oder sonst was furchteinflössendes. Es waren lediglich ja nur Kakerlaken, doch Leute sind wir ehrlich, diese Viecher sind einfach nicht liebenswert und anschaulich. Ich finde sie einfach nur grässlich:) Naja nach einem hin und her, wer diese nun irgendwie aus dem Zimmer entfernen will, hatte sich die Simona bereit erklärt die schönen Viecher zu entsorgen. Schliesslich hatte ich mich dann entschlossen mein Bett mit dem eigenen Moskitonetz zu umhüllen. Halleluja das Moskitonetz, welches ich durch lange Überlegungen entschlossen hatte mitzubringen, hatte sich ausbezahlt. Ich glaube, ansonsten hätte ich wohl keine einzige Nacht in diesem Zimmer überstanden. Ich meine es muss Euch bewusst sein, dass es eigentlich absolut normal ist, solche Besucher in den Zimmern zu haben. Da die Bungalows mitten im Jungle auf einem Hang gebaut und keineswegs dicht sind. Also ist es üblich, dass mal hin und wieder ein Besucher der Natur sich bei uns im Zimmer verirrt. Doch auch denen muss man dann den richtigen Weg zeigen oder nicht?:-) Deswegen Kakis raus, wir drinnen.

Ach was ich ja eigentlich noch berichten wollte war, dass wir noch einen Schnorcheltrip  in den Süden von Koh Chang an ein paar Nachbarinseln wie Koh Kra , Koh Wai unternommen hatten. Leider habe ich keine Unterwasserfotos. Deswegen nur ein paar von den Inseln. Dieser Tag war auch sehr lohnenswert, da man doch ein paar verschiedene Fischarten unter Wasser beobachten konnte. Mit einem Zwischenstop bei den Affen, wo das restliche Mittagessen weitergegeben wurde, war der Tag vollkommen.


Das Verlassen der Insel ist mir nicht leicht gefallen. Da ich hier unter anderem das Meer vermissen würde und noch nette Leute wie den Frank & Jürgen kennengelernt hatte, mit denen ich auch lustige, erlebnisreiche Tage verbracht habe.

Ein erlebnisreicher lustiger Tag war mit dem Frank als wir uns ein Moped gemietet hatten, um die Ostseite der Insel zu bekunden. Wir fuhren mit dem Moped, wohl gesagt, Frank fuhr die meiste Zeit damit durch die steilen Strassen, bis zum Long Beach herunter. Zum Teil hatten wir sogar Strassen befahren, welche keine mehr waren. Also die Strasse war einfach weggespült. Alles holprig, steinig und staubig. Nachdem mir Frank Mut gemacht hatte auch mit dem Moped zu fahren, traute ich mich dann gegen Schluss auch mal. Absolute Spitze war das, vor allem durch die holprigen Strassen, das war ein bisschen Adrenalin, also passte gut. Zunächst machten wir einen Zwischenstopp bei einem Tempel, welches plötzlich vor uns stand. Mit einem Kokosdrink und kurzer rundum Besichtigung des Tempels, ging die Fahrt dann weiter. Angekommen am Long Beach/Hat Yao , haben wir uns dann im Wasser Abkühlung und etwas Entspannung gegönnt. Der Strand war tatsächlich sehr lang gezogen und hatte glasklares hellblaues Wasser und leider auch mit sehr viel Plastikmüll überhäuft. Es ist überraschend, wie viel Abfall wir Touristen doch hinterlassen können, an Orten wo es sehr verlassen und ruhig ist. Ein gelungener, abwechslungsreicher und zu allem ein sehr lustiger Ausflugstag war vollendet.


Schliesslich kam die Zeit, wo ich die Insel verlassen musste/sollte, aber nicht wollte.. Schlussendlich sagte ich dann Tschüss zu Koh Chang und Welcome zu Siem Reap Kambodscha.