jetzt ist es wieder soweit, live Beitrag aus Phuket Thailand

Ich sitze wiedermal wie immer an einem regnerischen Abend, Nacht, in meinem Hotelzimmer und hab Euch kurz vor ein paar Minuten meinen vergangenen Bericht veröffentlicht. Das Berichten ist ja so eine Sache, grundsätzlich macht es mir ja Spass. Nur das nachträgliche Verfassen ist tatsächlich nicht so einfach. Nicht dass ich nicht mehr weiss, was und wann ich was gemacht habe, habe ja schliesslich alles schön notiert, doch trotzdem macht es mir weniger Spass so zu bloggen.
Nun ja, deswegen schreibe ich einfach zwischendurch mal live Beiträge, damit ich auch etwas Spass daran habe. Hier also nochmals so ein Beitrag. Kurz und bündig. Ich sitze im 3. Stock eines netten Appartements Guesthouse und blicke von hier aus nach draussen auf die Strasse. Das einzig Gute an dem Zimmer ist das grosse Fenster, Balkon, welches direkt nach draussen erblickt. Grundsätzlich kein so spektakulärer Ausblick, doch besser als nix.
Ach ja, ich sitze in Phuket Thailand fest. Ja richtig gelesen, fast gezwungenermassen bin ich hier gelandet. Der Ort, ist sicher vielen von Euch bekannt. Ist ja das A und O bei Touristenferien in Thailand. Also wie gesagt, es gibt hier mächtig viel an Tourismus. Die Menschen, die hier leben, haben wohl auch die Schnauze voll von uns. Sie benehmen sich z.T. auch dementsprechend, was das Ganze dann wesentlich weniger attraktiv macht. Doch ein Lob muss ich dem Ort doch noch geben, die Strände selbst sind tatsächlich sehr schön, blau und für Schnorcheln eines der idealen Orte. Der Grund, weshalb ich als Bagpacker hier gelandet bin, liegt darin, dass ich eigentlich hier surfen wollte. Naja mit dem Surfen ist leider nix geworden. Es ist, wäre tatsächlich kein Traumort zum Surfen, vergleichsweise z.B. mit Bali, doch es wäre für mich eine Alternative gewesen, bevor ich in den Süden reise zum effektiven Surfen. Leider war das nichts, es gibt keine Wellen, zumindest noch nicht so grosse, dass es für Surfen ausreichen würde. Ich denke, einen Monat später wären hier die Bedingungen wohl viel besser. Doch bis dahin, werde ich irgendwo anders verweilen. Naja, deswegen werde ich mich dann für den nächsten Ort erkunden, wo ich hingehen will.
Apropos hingehen will, bin jetzt wiedermal alleine unterwegs. Die beiden Eniz & Simona haben eine andere Route eingezogen und meine Schwester Aslihan ist ja leider auch schon wieder zurück in die Schweiz. Somit bleibt übrig, ich und meine Seele:) also liebe Leute, soviel von mir zum Live Beitrag aus Phuket wünscht Euch Özlem

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a little bit memory from the paradise

Nachdem ich Euch einen kleinen Beigeschmack meines Paradieses Koh Chang im letzten Blogbeitrag gegeben habe, möchte ich in diesem Abschied noch etwas konkreter darauf zurückkommen.

Ich verweile ja unterdessen leider schon seit ein paar Wochen nicht mehr dort, es hat uns gerade in den Süden von Laos vertrieben, doch muss Euch ja noch ein Update von meinen tollen Erinnerungen von Koh Chang berichten. Deswegen hier also kleine Stücke der Andenken meines gesamten Koh Chang Aufenthaltes.

Bevor ich überhaupt dort den Strand so richtig geniessen konnte, hab ich mir einen Tag noch etwas Übelkeit und Fieber eingesteckt und hatte da bereits schon meine ersten Sehnsuchtsanzeichen von zu Hause. Es war der Moment, wo ich mir gewünscht habe, dass ich zu Hause in der Kälte in meiner Wohnung im Bett liegen würde. Naja, so schnell kann es gehen mit dem Heimweh:) Doch nach einem Tag auskurieren, gönnte ich mir dann den Strand und meine Heimwehattacke war prompt wieder weg aus dem Sinnen.

Da ich ja an diesem Ort grundsätzlich nur relaxen wollte, habe ich mir nach einer gewissen Zeit, konkreter gesagt waren es glaube ich 2 Tage, wo ich nur am Strand gelegen bin, noch ein paar Aktivitäten gegönnt. Unter anderem hab ich an einem Nachmittag beim Lonely Beach ein Stand Up Paddling gemietet und paar Stunden die Zeit so verstrichen. Es war lustig und abwechslungsreich. Mal eine Alternative als einfach nur am Strand zu liegen.

Nach 5 Tagen am Bailan Beach haben wir uns entschlossen, mit wir meine ich übrigens immer noch die Beiden „EnSi“, dass wir hier mal einen anderen Beach erkunden wollen. Also sind wir auf in den Norden zum White Sand Beach gefahren. Das hat sich auch absolut gelohnt. Denn wortwörtlich betrachtet, war der Strand hier tatsächlich viel weisser und hatte einen längeren Strandabschnitt. Ausserdem gab es hier auch interessantere Leute und im Zentrum war auch etwas mehr los.

In unserer ersten Unterkunft hatten wir das Vergnügen, ein paar Kakis, genau gesagt waren es zwei, anzutreffen. Ich glaube, das Geschrei im Zimmer war dermassen laut, dass man denken konnte, wir hätten eine Kobra im Zimmer gesehen oder sonst was furchteinflössendes. Es waren lediglich ja nur Kakerlaken, doch Leute sind wir ehrlich, diese Viecher sind einfach nicht liebenswert und anschaulich. Ich finde sie einfach nur grässlich:) Naja nach einem hin und her, wer diese nun irgendwie aus dem Zimmer entfernen will, hatte sich die Simona bereit erklärt die schönen Viecher zu entsorgen. Schliesslich hatte ich mich dann entschlossen mein Bett mit dem eigenen Moskitonetz zu umhüllen. Halleluja das Moskitonetz, welches ich durch lange Überlegungen entschlossen hatte mitzubringen, hatte sich ausbezahlt. Ich glaube, ansonsten hätte ich wohl keine einzige Nacht in diesem Zimmer überstanden. Ich meine es muss Euch bewusst sein, dass es eigentlich absolut normal ist, solche Besucher in den Zimmern zu haben. Da die Bungalows mitten im Jungle auf einem Hang gebaut und keineswegs dicht sind. Also ist es üblich, dass mal hin und wieder ein Besucher der Natur sich bei uns im Zimmer verirrt. Doch auch denen muss man dann den richtigen Weg zeigen oder nicht?:-) Deswegen Kakis raus, wir drinnen.

Ach was ich ja eigentlich noch berichten wollte war, dass wir noch einen Schnorcheltrip  in den Süden von Koh Chang an ein paar Nachbarinseln wie Koh Kra , Koh Wai unternommen hatten. Leider habe ich keine Unterwasserfotos. Deswegen nur ein paar von den Inseln. Dieser Tag war auch sehr lohnenswert, da man doch ein paar verschiedene Fischarten unter Wasser beobachten konnte. Mit einem Zwischenstop bei den Affen, wo das restliche Mittagessen weitergegeben wurde, war der Tag vollkommen.


Das Verlassen der Insel ist mir nicht leicht gefallen. Da ich hier unter anderem das Meer vermissen würde und noch nette Leute wie den Frank & Jürgen kennengelernt hatte, mit denen ich auch lustige, erlebnisreiche Tage verbracht habe.

Ein erlebnisreicher lustiger Tag war mit dem Frank als wir uns ein Moped gemietet hatten, um die Ostseite der Insel zu bekunden. Wir fuhren mit dem Moped, wohl gesagt, Frank fuhr die meiste Zeit damit durch die steilen Strassen, bis zum Long Beach herunter. Zum Teil hatten wir sogar Strassen befahren, welche keine mehr waren. Also die Strasse war einfach weggespült. Alles holprig, steinig und staubig. Nachdem mir Frank Mut gemacht hatte auch mit dem Moped zu fahren, traute ich mich dann gegen Schluss auch mal. Absolute Spitze war das, vor allem durch die holprigen Strassen, das war ein bisschen Adrenalin, also passte gut. Zunächst machten wir einen Zwischenstopp bei einem Tempel, welches plötzlich vor uns stand. Mit einem Kokosdrink und kurzer rundum Besichtigung des Tempels, ging die Fahrt dann weiter. Angekommen am Long Beach/Hat Yao , haben wir uns dann im Wasser Abkühlung und etwas Entspannung gegönnt. Der Strand war tatsächlich sehr lang gezogen und hatte glasklares hellblaues Wasser und leider auch mit sehr viel Plastikmüll überhäuft. Es ist überraschend, wie viel Abfall wir Touristen doch hinterlassen können, an Orten wo es sehr verlassen und ruhig ist. Ein gelungener, abwechslungsreicher und zu allem ein sehr lustiger Ausflugstag war vollendet.


Schliesslich kam die Zeit, wo ich die Insel verlassen musste/sollte, aber nicht wollte.. Schlussendlich sagte ich dann Tschüss zu Koh Chang und Welcome zu Siem Reap Kambodscha.

Step by Step to the paradise

Das Kapitel Bangkok kann ich nun mit Sicherheit abschliessen. Ich öffne ein Neues zum Paradies. Aus meinem Blickwinkel ist es nun das Paradies. Für mich ist ein Ort dem Paradies fast so nah, dort, wo Meer, Strand, Sonne und blauer Himmel anzutreffen ist. Ich könnte also fast in vielen Orten auf diesem Planeten mich wohl fühlen. Das ironische dabei ist, in meiner eigenen Heimat, wo ich lebe, ist dieser Ort so weit weg entfernet. Deswegen wohl vielleicht für mich das Paradies. Weil es eben so unnahbar und so fern ist. So viel zum Paradies aus meinem Blickwinkel. Nun würde ich Euch gerne erläutern, wie ich in  Koh Chang gelandet bin. Also ich bin ja nicht per Zufall hier in diesem Fleck gestrandet, sondern das war alles eine Sache der Planung:) Manchmal sind Pläne auch gut, da man sonst zu orientierungslos in der Gegend wirrt, dass die Zeit dann für nix verloren geht. Deswegen folgte ich meinem Plan und buchte für am 01.02.2015 eine organisierte Fahrt nach Koh Chang. Ihr müsst wissen, grundsätzlich versuche ich hier auf meinem Trip so viel wie möglich selbst alleine zu unternehmen. Ich schaue, dass ich so organisierte Touren meiden kann, da diese meistens zu überteuert und zu einfach sind. Schliesslich bin ich ja hier, um ein bisschen Abenteuer und Action zu haben:-) Das Geld spielt in der ganzen Thematik sicher auch eine Rolle, doch viel wichtiger ist es, dass ich so vieles wie möglich ohne grosse touristische Unterstützungshilfe machen kann. D.h. ich versuche, in Abwägung halt wo es Sinn macht und lohnenswert ist, mit ÖV zu reisen. Also keine privaten Taxis, sondern eher die Transportmittel, welche die Leute hier selbst auch oft nutzen. Ich muss jetzt gestehen, hier bei diesem Angebot, welches ich übers Hostel gebucht hatte, war der Preis und das Ganze drumherum absolut fair und lohnenswert. Noch zu bedenken war für mich, dass ich immer noch das Souvenir bezüglich meiner Rückenschmerzen hatte. Mit dieser Überlegung dachte ich, wäre vielleicht am Anfang zu viel Abenteuer nicht besonders geschickt. Deswegen hatte ich mich für dieses verlockende Angebot entschieden. Ich habe also meine Fahrt nach Koh Chang mit einer organisierten Carfahrt vollbracht. Ich wurde vom Hostel morgens um 8 Uhr abgeholt und dann ging die Fahrt Richtung Trat . In Trat wurden wir dann vom Car abgeladen und mussten uns um unser Ticket für die Fähre beim Informationszentrum kümmern, welches in dem Preis inbegriffen war. Zusätzlich zahlte man noch das Taxi, welches dann ab dem Pier Dich ins Hotel brachte. Die Fahrt von Trat zum Center Point Pier auf der Insel dauerte ca. 45 Min. Gelandet auf der Insel ging die Fahrt dann mit dem gebuchten Taxi zu meinem Hostel Tarzan Island , welches ich für eine Nacht mal gebucht hatte. Abends gegen 17 Uhr bin ich dann erschöpft im Hostel beim Bailan Beach angekommen. Also angekommen im Paradies habe ich mich dann mit meinem Bruder und seiner Frau Simona getroffen, welche schon ein paar Tage vor mir hier angekommen waren. Noch was, da ich ja unter anderem mit den Beiden unterwegs sein werde, werde ich die Beiden einfach als „EnSi“ taufen, ist für mich die Abkürzung beider Namen, geht doch einfacher so, als immer beide Namen zu nennen:-) Ich denke, hoffe, dass die Beiden mir das nicht übel nehmen werden:) Nach einem gemütlichen Abendessen mit EnSi neigte sich der Abend für mich dann auch dem Ende zu. Nach gründlicher Untersuchung meines Bettes im Hostel, wo sich ja möglicherweise irgendwelche Besucher irren könnten, konnte ich mich dann beruhigt ins Bett legen und bis zum nächsten Morgengrauen durchschlafen.

Zurück in die Vergangenheit..

So einfach ist das ja tatsächlich nicht mit dem bloggen. Ich bin etwas zurückgeblieben mit dem Schreiben, deswegen zurück in die Vergangenheit. Hier noch der Tag vom 31.01.2015, weiterhin noch im Grossstadt Dschungel Bangkoks.
Diesen Tag hatte ich grundsätzlich ganz gemütlich planen wollen, da ich das Wichtigste schon gesehen hatte. Ich hatte mir noch vorgenommen den Golden Mount und den grossen Buddha noch zu besichtigen. Leider hab ich den grossen Buddha nicht gefunden, respektive ich bin wohl darum herum gewirrt, doch irgendwie hab ich das Teil verpasst. Doch nichtsdestotrotz hatte ich unterwegs andere Tempel anschauen können, auf dem Weg zum Golden Mount. Übrigens den Golden Mount lohnt es sich sehr zu besichtigen. Man hat eine tolle Aussicht und es hat nicht so viele Touristen. Ist bei uns Touristen wohl nicht so bekannt, find ich aber gut so:)
Auf jeden Fall dachte ich, mach ich einen kleinen Spaziergang. Gemäss Reiseführer wäre der Golden Mount von der Khan San Road nicht so weit. Allerdings war es aus meinem Hostel, welches etwas weiter gelegen war als diese Strasse, doch noch ein paar Minuten länger als ich vermutet hatte. Ich war dann schlussendlich ca. 1 Std. unterwegs. Grundsätzlich hatte ich kein Problem mit dem Spaziergang, ich hab es mir ja gemütlich vorgenommen. Das Einzig nervige dann gegen Schluss war, dass mich bei jedem Halt ein Typ angequatscht hat. Diese Typen waren immer alle im selben Styl angezogen. Also grundsätzlich eigentlich gut gekleidet, man könnte meinen, dass sie selbst Touri’s sind, doch schlussendlich musste ich dann feststellen, dass das alles vorgeplant war. Es war nämlich immer derselbe Vorgang. Ich halte an, schaue verwirrt auf die Karte, schaue unwissend auf die Strasse dann wieder auf die Karte und schlussendlich verrät mein Gesicht wohl, dass ich keinen blassen Schimmer habe, wo ich eigentlich bin. Das nützen die dann aus und fallen mich wie einen gierigen Geier an. Halleluja Beuteschema Number 1:) Aber ich hä, hallo:) so blöd bin ich ja jetzt auch wieder nicht. Ich habs dann gleich verstanden, was sie mir andrehen wollen. Derselbe Spruch, zunächst mal fragen sie dich, was du suchst, dann wohin du noch willst, dann kommt die Antwort, dass der Tempel geschlossen hat oder erst am NM geöffnet hat usw. Danach versuchen sie dir etwas anderes anzudrehen, eine Fahrt hier und dorthin usw. So geht das Ganze dann weiter. Naja ich hab dann so getan, als ob ich morgen abreise und heut mein letzter Tag ist und that’s it. Ach ja sie fragen natürlich noch, woher du kommst. Meine Antwort war dann, aus der Türkei. Ich glaube, danach war ich wohl nicht mehr so attraktiv für sie:) Dann war meistens nicht mehr so viel Konversation und schon war die Beute aus den Augen:)
So viel zu dem, wenn man Leute los werden will:)

Nun ja schlussendlich bin ich dann beim Golden Mount / Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan angekommen. Der lange Weg mit den Hindernissen hatte sich doch gelohnt.

Eingangsbereich Golden Mount

Eingangsbereich Golden Mount

Treppenaufstieg zum Golden Mount

Treppenaufstieg zum Golden Mount

Ausblick von Golden Mount

Ausblick von Golden Mount

Ausblick Golden Mount

Ausblick Golden Mount

Golden Mount

Golden Mount

und noch ein kleines bisschen von meiner Persönlichkeit:)

und noch ein kleines bisschen von meiner Persönlichkeit:)

Wie gesagt, leider hab ich den grossen Buddha nicht gefunden, so orientierungslos wie ich zum Teils halt bin, habe ich allerdings andere intressante Sehenswürdigkeiten entdecken können.
Hier ein paar Beispiele davon:

Demokratisches Denkmal
2015-01-31 10.04.23

Giant Swing

Giant Swing

Giant Swing

Wat_Ratchanatdaram

Wat Ratchanatdaram

Wat Ratchanatdaram

Park von Wat Ratchanatdaram

Park von Wat Ratchanatdaram

Wat Suthat

Wat Suthat

Wat Suthat

Und die Tour des Tages ist vollendet. Der Marathon ist geschafft, das Abenteuer in Bangkok ist vollbracht und der Zeitpunkt für die Weiterfahrt ist gegeben. In diesem Sinne sage ich Tschüss zu Bangkok und Welcome to Koh Chang..

und hier noch eine kleine Graffiti zum Abschluss von Bangkok

und hier noch eine kleine Graffiti zum Abschluss von Bangkok

Here I am…

So endlich komme ich mal zum Schreiben. Nun ist es bereits schon 1 Woche her, seitdem ich die Schweiz verlassen habe. Unterdessen habe ich natürlich Einiges zu berichten.

Nachdem ich letzten Donnerstag Nachmittag nach einer grundsätzlich problemlosen, angenehmen Flugreise in Bangkok angekommen war, habe ich mich mehrheitlich an das Land anklimatisiert. Ich denke, Ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich Euch berichte, dass ich hier am Schwitzen bin:-) Da ich ja kein Wintermensch bin, bin ich absolut froh, hier in der Wärme zu sein.

In Bangkok aus dem Flieger ausgestiegen, habe ich plötzlich bemerkt, dass mein Rücken mir schmerzte. Dies nachdem ich meine 2 Rücksäcke, welche leider nicht besonders leicht waren, vorne und auf dem Rücken bepackt, aufgenommen habe. Ich bin überzeugt, dass ich während dieser 9 Stunden Flugzeit im Flieger, falsch gelegen bin, obwohl ich doch ein paar mal meinen Gangrundlauf gemacht habe. Naja, es gab nichts mehr zu ändern. Ich hab mich durchgekämpft mit meinem Gepäck ein Taxi zu finden, welches preislich in dem Rahmen lag, welches mir das Hostel angegeben hatte. Das Taximeter hat dann schlussendlich beim Hostel angekommen, die Hälfte angezeigt, welches die anderen Taxifahrer mir berichtet hatten. Hier ist es wichtig, dass man das Taximeter laufen lässt ohne einen Pauschalpreis abzumachen. Man kann nämlich davon ausgehen, dass die Pauschalpreise doch immer höher sind als die tatsächlichen Kosten.

Angekommen in meinem Hostel, Sam Sen Sam Place welches mich freundlich empfangen hat, konnte ich mich dann endlich ausruhen. An diesem Abend bin ich dann nur noch etwas Essen gegangen und dann früh ins Bett.

Am nächsten Tag hatte ich dann meine Sightseeing Marathon Route geplant. Ich konnte vieles bereits schon an diesem Tag, 30.01.2015, besuchen. Allerdings war es sehr anstrengend, es war die Hitze, worauf ich mich noch angewöhnen musste und das ganze Hektische. Bangkok ist aus meiner Sicht halt eine typische Grossstadt. Es hatte allerdings für mich keinen besonderen Charm. Also kein spezielles Wahrzeichen, welches die Stadt auszeichnete. Naja ok, wenn man die vielen Tempel betrachtet, dann ist dies wohl das Wahrzeichen von Bangkok. Die Stadt ohne die Tempel, dann gäbe es aus meiner persönlichen Sicht, nichts Spektakuläres an dieser Stadt. Ausgenommen natürlich die vielen Essstände, welche überall auf den Strassen anzutreffen sind und vor allem in Chinatown das Ganze Hektische drumherum, mit dem gesamten Verkehr, vielen Seitenstrassen-/Gassen, wo etliche Stände, von allem vorzufinden sind.
Fazit: Ich denke, Bangkok ist ein gutes Reise-Endziel, wenn man am Schluss seiner Reise, noch shoppen und einbisschen Sightseeing machen will. Zu Beginn der Reise, könnte man in Versuchung kommen, noch das Eine oder Andere einzukaufen, welches vielleicht Unnötig ist. Doch ich als grundsätzliche Queen-Shopperin, konnte mich tatsächlich der Versuchung entziehen, etwas einzukaufen. Ich bin so stolz auf mich:-)

Mein Marathonlauf bestand als erstes in Bangkok den Grand Palace zu besichtigen, welches am meisten Zeit beanspruchte. Ich muss sagen, als ich den Eingang betreten habe, war ich schon überwältigt von dem was vor mir lag. Das erste war Wat Phra Kaeo die Phra Sri Rattana Chedi, die goldene Tempelanlage, welches aussieht wie eine golden Glocke. Die ganzen Tempel hier, sind meistens immer vergoldet, das macht die gesamte Anlage doch sehr pompös und beim ersten Eindruck für mich auf jeden Fall, sehr ergreifend. Doch nachdem ich ein paar Tempel gesehen habe, war es dann doch etwas zu viel des Guten für meinen Geschmack. Nichtsdestotrotz war es ein Erlebnis, so viele goldige Anlagen auf einmal zu sehen.

 

Wat Phra Kaew von Aussen

Wat Phra Kaew von Aussen


 
Phra Sri Rattana Chedi

Phra Sri Rattana Chedi


 
Karyatide an der Gold-Chedi

Karyatide an der Gold-Chedi


Grand Palace

Grand Palace


Grand Palace

Grand Palace

Nachdem ich den grossen Palast und die Umgebung besichtig habe, ging es weiter zur nächsten Tempelanlage, Wat Phra Chetuphon – Wat Pho. Wat Pho dies ist ein Königlicher Tempel erster Klasse.

liegende Budha Statue in Wat Pho

liegende Buddha Statue in Wat Pho


liegende Buddha Statue Wat Pho

liegende Buddha Statue in Wat Pho

Danach ging es weiter zur gegenüberliegenden Flusseite, zum Wat Arun. Beim Tha Thien Pier, in unmittelbarer Nähe des Grand Palace, konnte man mit dem Boot auf die andere Flussseite überqueren, welches in ca. 10 min. erreichbar war. Hier war die Flussfahrt nicht besonders attraktiv, der Fluss selbst ist leider nur überhäuft mit Müll. Man könnte meinen, Bangkoks Kehrichtabfuhr liegt hier inmitten des Flusses. Die meisten, welche am Flussufer kochen, was sehr häufig auch anzutreffen ist, versorgen ihren Abfall wohl hier am Fluss. So siehts zumindest aus. Wenn man die Strassen in Bangkok jedoch anschaut, dann sind diese mehrheitlich sauber und es befinden sich eigentlich immer Abfallcontainer. Doch ich denke, dieser Gedanke ist wohl eher den Touristen zu Gute. Damit es mehrheitlich ordentlich und sauber ausschaut. An den Fluss hat wohl keiner gedacht.

Tha Thien Pier

Tha Thien Pier


Wat Arun aus der anderen Flussseite

Wat Arun aus der anderen Flussseite

Wat Arun

Wat Arun

Die Wat Arun konnte man mit den extrem hohen steilen Treppen besteigen. Nach dem Aufstieg lohnte sich jedoch die Aussicht.

Wat Arun Aussicht

Wat Arun Aussicht


Wat Arun - Panorama

Wat Arun – Panorama

und noch ein kleines bisschen von mir

und noch ein kleines bisschen von mir

Nach dem Wat Arun war noch in meiner Planung, die Chinatown. Die Gegend konnte ich auch mit dem Boot erreichen, auch durch dieselbe Pier und Ankunft dann direkt bei Chinatown. Hier war mir das Ganze doch etwas zuviel geworden. Es war sehr anstrengend, man musste sich dem Verkehr widmen, da es doch sehr chaotisch und schnell umherging. Doch die Gassen und Strassen in Chinatown, wie oben schon geschildert, ist halt extrem typisch das China Flair. Mit allem drumherum, Märkten, grosse Einkaufshäuser, laut und staubig.. Es war mal gut zu sehen, wie es in so einem Viertel abläuft, doch hier zu wohnen, wäre für mich persönlich zu anstrengend.

Einkaufszentrum mit vielen Goldschmieden

Chinatown – Einkaufszentrum mit vielen Goldschmieden

Chinatown - Verkehr

Chinatown – Verkehr


Chinatown - Chinesische Werbeplakate

Chinatown – Chinesische Werbeplakate


und zum Schluss noch ne witzige Graffiti

und zum Schluss noch ne witzige Graffiti

Der Marathon Lauf endete dann am Schluss mit einer Bootsfahrt von Chinatown zurück zu meinem Hostel, dem Pier Krung Thron Bridge. Ich dachte zumindest, dass dieses Pier in unmittelbarer Nähe meines Hostels liegt. So sah es zumindest auf der Karte aus. Doch musste dann feststellen, nachdem ich doch sehr erschöpft von der gesamten Tour war, dass ich noch den Bus nehmen musste und danach noch einen kleinen Fussmarsch hinlegen musste, bis ich dann schlussendlich wieder zurück in meinem Hostel war. Erschöpft doch zufrieden und mit voller neuen Bildern im Kopf, im Hostel angekommen, lag ich dann mal hin und schlief eine Weile.. Nach dem Erwachen war eh nicht viel zu machen, Essen und wieder Schlafen:) So verlief mein erster ganzer Tag in dem Grosstadt Dschungel Bangkoks.