Ziellos durch die Gegend – aus Kuala Lumpur seid gegrüsst und tschüss

Ja genau, der Titel sagt auch schon alles. Jetzt sitze ich hier in der Mega City in Malaysia Kuala Lumpur schon seit 5 Tagen fest. Festsitzen ist vielleicht das falsche Wort, bin ja freiwillig hier. Nicht dass es mir hier besonders gut gefällt, es ist halt eine Metropole à la New York, doch es ist der beste Ort, um die weitere Reise zu planen. Grundsätzlich hatte ich eigentlich vor, Malaysia schnellst möglich zu bereisen, damit ich dann endlich nach Bali zum Surfen gehen kann. Also umgerechnet noch die letzten 2.5 Monate. Leider ist mein Plan nicht aufgegangen. Ich wollte von KL ein 2 Monatsisum für Indonesien beantragen, wurde bei der Botschaft gleich wieder zurückgeschickt, dass ich keins kriege. Ich könnte einmal ein 30 Tagesvisum on Arrival beantragen danach dieses dann um 30 Tage wieder verlängern vor Ort. Naja, was nun so gut hiess, dass ich die 2.5 Wochen nun meine Zeit anders einplanen müsste. Ist noch ein Luxus zu viel Zeit zu haben. Grundsätzlich reicht die Zeit ja meistens nie aus. Doch ganz ehrlich, da ich völlig nicht damit gerechnet hatte, bin ich auch jetzt etwas überfordert, wie ich die verbleibende Zeit ausnützen soll. Naja nach ein paar Tagen Recherche (u.a. sitze ich auch deswegen so lange in KL), hab ich dann entschlossen mal nach Malakka zu gehen (Weltkulturerbe Stadt) danach wieder einmal auf eine Insel zur Entspannung. Also die Insel wäre dann die Tioman Insel. Allerdings weiss ich nicht genau, ob ich dort 2 Wochen bleiben kann/werde. Ist doch etwas zu lange für eine Insel, wo dann fast nix läuft. Da könnte man in der Monsumzeit auch surfen, doch die ist jetzt leider auch durch. Also werde ich dort einfach nur etwas entspannen. Hoffe, dass ich dann wiedermal mehr Zeit habe, um meinen Blog zu aktualisieren.

Es tut mir ja unheimlich leid, ich bin extrem im Rückstand, ich weiss… Doch wie gesagt, es geht momentan einfach nicht anders. Deswegen dachte ich, berichte ich mal wieder, wo ich bin und wie es mir geht.

Also liebe Leute seid gegrüsst aus Kuala Lumpur und ab morgen dann in Melakka.

P.s. Über Anregungen und Tipps bezüglich Weiterreise bin ich offen. Evtl. Borneo, doch der Flug da hinüber ist mir auch wieder etwas zu viel, aber mal gucken. Vielleicht ergibt sich ja dann noch was.

Hier noch ein paar Bilder von der Metropole:

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jetzt ist es wieder soweit, live Beitrag aus Phuket Thailand

Ich sitze wiedermal wie immer an einem regnerischen Abend, Nacht, in meinem Hotelzimmer und hab Euch kurz vor ein paar Minuten meinen vergangenen Bericht veröffentlicht. Das Berichten ist ja so eine Sache, grundsätzlich macht es mir ja Spass. Nur das nachträgliche Verfassen ist tatsächlich nicht so einfach. Nicht dass ich nicht mehr weiss, was und wann ich was gemacht habe, habe ja schliesslich alles schön notiert, doch trotzdem macht es mir weniger Spass so zu bloggen.
Nun ja, deswegen schreibe ich einfach zwischendurch mal live Beiträge, damit ich auch etwas Spass daran habe. Hier also nochmals so ein Beitrag. Kurz und bündig. Ich sitze im 3. Stock eines netten Appartements Guesthouse und blicke von hier aus nach draussen auf die Strasse. Das einzig Gute an dem Zimmer ist das grosse Fenster, Balkon, welches direkt nach draussen erblickt. Grundsätzlich kein so spektakulärer Ausblick, doch besser als nix.
Ach ja, ich sitze in Phuket Thailand fest. Ja richtig gelesen, fast gezwungenermassen bin ich hier gelandet. Der Ort, ist sicher vielen von Euch bekannt. Ist ja das A und O bei Touristenferien in Thailand. Also wie gesagt, es gibt hier mächtig viel an Tourismus. Die Menschen, die hier leben, haben wohl auch die Schnauze voll von uns. Sie benehmen sich z.T. auch dementsprechend, was das Ganze dann wesentlich weniger attraktiv macht. Doch ein Lob muss ich dem Ort doch noch geben, die Strände selbst sind tatsächlich sehr schön, blau und für Schnorcheln eines der idealen Orte. Der Grund, weshalb ich als Bagpacker hier gelandet bin, liegt darin, dass ich eigentlich hier surfen wollte. Naja mit dem Surfen ist leider nix geworden. Es ist, wäre tatsächlich kein Traumort zum Surfen, vergleichsweise z.B. mit Bali, doch es wäre für mich eine Alternative gewesen, bevor ich in den Süden reise zum effektiven Surfen. Leider war das nichts, es gibt keine Wellen, zumindest noch nicht so grosse, dass es für Surfen ausreichen würde. Ich denke, einen Monat später wären hier die Bedingungen wohl viel besser. Doch bis dahin, werde ich irgendwo anders verweilen. Naja, deswegen werde ich mich dann für den nächsten Ort erkunden, wo ich hingehen will.
Apropos hingehen will, bin jetzt wiedermal alleine unterwegs. Die beiden Eniz & Simona haben eine andere Route eingezogen und meine Schwester Aslihan ist ja leider auch schon wieder zurück in die Schweiz. Somit bleibt übrig, ich und meine Seele:) also liebe Leute, soviel von mir zum Live Beitrag aus Phuket wünscht Euch Özlem

Nachtrag von vergangenem, mit Laos geht’s weiter

So nebenbei gesagt, verweile ich momentan wieder an einem anderen Ort, als der folgende Beitrag. Sitze momentan in Phuket (leider ja, nur wegen den Wellen hat es mich hierher gezogen, aber dazu folgt später noch mehr Bericht) in meinem Hotelzimmer und möchte Euch wiedermal etwas mehr von meinem vergangenem Abenteuer berichten.

02.03.2015 – 05/06.03.2015 Pakse
Pakse, kleines Dorf/Stadt in Laos, nordöstlich von Don Det, war auf der Reiseroute als nächstes Ziel vorgesehen. Der Grund für den Besuch war für mich, das Tree Top Adventure, welches dort angeboten wurde, auszuprobieren: ein 2-tägiges Zipline-Abenteuer. Das Highlight dieses Ausfluges war das Übernachten auf den Baumhäusern, mitten im Dschungel.
Nachdem ich eine unglaublich schlechte Nacht hinter mir hatte, hatte ich mich bezwungen, das Abenteuer, trotz des müden und krankhaften Wohlergehens, anzutreten. Ich hab mich selbst ermutigt, morgens nachdem ich aufgestanden war, hinzugehen. Auf keinen Fall wollte ich dieses Abenteuer verpassen.

Der Ausflug startete mit einer langen Wanderung, wo es mir zum Teil recht schlecht ging. Glücklicherweise hielt das krankhafte Gefühl nicht den ganzen Tag an. Durch meine Reiseapotheke, welche wirklich sehr umfangreich ist, konnte ich mich etwas fitter machen. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie man sich selbst durch etwas hindurchzwängen kann, wenn man keine andere Wahl hat. In solchen Momenten kann man sich selbst doch recht gut motivieren. Also einen Rat an alle, welche Motivationsmangel haben. Ich meine, positives Denken hilft tatsächlich in den meisten Fällen. Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich diesen Rat für mich persönlich auch öfters anwenden sollte☺

Nun das eigentliche Abenteuer bestand darin, zunächst mal mit dem Bus von Pakse nach Paksong zu fahren. Danach eine einstündige Wanderung vom Dorf Ban Nong Luang im Dschungel durchzumachen, danach die 8 Zipline durchzufliegen und einen Canopy zu überstehen. Die Krönung des Ganzen war dann beim Wasserfall mit der Zipline durchzufahren. Ich muss gestehen, die Zipline selbst war für mich nicht besonders schwierig. Die längste Zipline war 600 Meter lang, was grundsätzlich schon sehr lange ist. Doch ich hatte in Costa Rica bereits schon eine Zipline gefahren, welche 1 km lang war. Daher war dies für mich nicht die allzu grosse Herausforderung. Schliesslich waren wir dann am Schluss aller Ziplines im Camp, welche im Dschungel errichtet war, angekommen. Beim Camp gab es auch einen kleinen Wasserfall, womit man sich eine kleine Abkühlung holen konnte, was ich selbstverständlich auch ausgenützt habe.
Das Wasser war eiskalt, genau das richtige für eine kurze Erfrischung.
Nach dem Abendessen, ging es dann bereits um 20.00 Uhr ins Bett.
Nun kommt das eigentliche Abenteuer. Unser Bett lag in den Baumhäusern, welche dort errichtet waren. Zu den Baumhäusern gelangte man auch nur über die Ziplines. Also mussten wir in der Dunkelheit, mit Ausnahme von unseren Taschenlampen, einen Baum mit der Zipline befahren, um überhaupt in unser Übernachtungshaus zu gelangen. Das war alles sehr beeindruckend. Für mich persönlich war die Übernachtung im Baumhaus dann das Highlight. Das Haus war grundsätzlich offen und mit einer Toilette und drei Betten eingerichtet. Die Betten waren glücklicherweise mit Moskitonetz umhüllt und mit einem warmen Schlafsack ausgestattet. Ich konnte die Nacht grundsätzlich sehr gut durchschlafen. Anfangs war es etwas ungewohnt, da man in der Dunkelheit, mitten im Dschungel, auch einige Geräuscharten von Tieren, wie es in einem Dschungel üblich ist, hören konnte. Aber ich war so erschöpft, dass ich recht schnell eingeschlafen war.
Am nächsten Morgen haben wir dann wieder ein paar Ziplines durchgemacht und beim Rückweg dann eine kleine Bergsteigerung durchgeführt. Diese kleine Bergsteigung hat mir persönlich am besten gefallen.

Auf jeden Fall war ich am nächsten Morgen so Fit wie ein Turnschuh☺ ich sprühte vor Energie und ich war so froh, dass ich mich durchgekämpft hatte, diesen Ausflug zu machen. Der Ort, wo wir uns befanden, war einfach einmalig wunderschön. Es war traumhaft, die grüne Landschaft mit dem Wasserfall und den kleinen Hügeln. Für mich persönlich war das Beeindruckende die Vögel und die Geräusche, welche von überall her kamen. Es war faszinierend, wie viele Vogelarten, Insekten und sonstige Geräusche man hören konnte. Nicht zu vergessen an dem ganzen Ausflug war der Adrenalin Kick. Für mich persönlich ein bisschen zu wenig Action, aber trotz allem war es eine tolle Abwechslung.

Der Tag war vollendet mit einer langen Wanderung und danach mit dem Bus zurück in die Stadt Pakse. Alles gut und wohl überstanden, mit einem bleibenden Lächeln auf dem Gesicht, und das Abenteuer war erfolgreich abgeschlossen. In diesem Sinne schliesse ich auch dieses Kapitel in Laos ab.

Neues aus Vietnam Hanoi, Live Beitrag

Hallo liebe Leute, es ist wiedermal soweit. Ich wollte Euch kurz mal einen Überblick geben, wo ich/wir momentan verweilen. Es ist der letzte Abschnitt von Vietnam. In zwei Tagen geht’s dann wieder zurück nach Bangkok. Wir sind also an der Spitze unserer Vietnamreise in Hanoi angelangt.
Ich sitze im Hotelzimmer und versuche Euch etwas auf dem Laufenden zu halten. Meine Schwester Aslihan ist heute leider etwas geschwächt, die eigenartige Spaghetti Pesto hat ihrem Magen wohl nicht gut getan. Sie liegt im Bett. Deswegen ist heute etwas Ruhepause angesagt. Somit für mich etwas Berichtszeit gegeben.

Ganz ehrlich Hanoi die Hauptstadt von Vietnam, tatsächlich nichts Spektakuläres momentan gesehen. Allerdings bin ich in der Stadt auch noch nicht viel rumgekommen, doch der erste Eindruck für mich war sehr enttäuschend. Die Altstadt ist so erdrückend, zu viele Häuser nebeneinander und gegenüber, so dass kaum Freiraum vorhanden ist. Dementsprechend sind die Strassen, Gassen sehr eng verbunden. Einfach kein Platz für Ausatmung gegeben. Es gibt Orte, am See wahrscheinlich, wo es dann sicher etwas gemütlicher und befreiender ist. Doch in der Stadt selbst, fühle ich mich überhaupt nicht wohl. Es heisst die Altstadt, allerdings muss ich gestehen, dass ich von einer Altstadt etwas mehr Charme und eindrucksvollere ältere Gebäude erwarte zu sehen. Die Häuser sind sicher älter, jedoch werden diese alle überdeckt mit den Hotels und Touristencentern, so dass die Gebäude gar nicht mehr richtig zum Vorschein kommen.
Eines der Gründe, weshalb man in dieser Stadt landen sollte, ist ein Ausflug auf die Halong Bucht zu unternehmen, welche wir bereits schon gemacht haben. Das war der Hammer! Ganz ehrlich, natürlich sehr touristisch und sehr überlaufen, doch trotz allem, lohnt es sich, diese zu sehen.
Doch näheres zur Halong Bucht werde ich Euch später noch berichten.
Bis dahin wünsch ich Euch eine gute Zeit. Euch frohe Ostern und geniesst die freie Zeit bei Euch zu Hause, vielleicht mit etwas weniger Temperatur als hier und weniger Sonne, doch frei ist frei.

Also in diesem Sinne, ein gemütliches erholsames langes Wochenende grüsst Euch Özlem aus Hanoi.