Laos das Land der Entspannung und Gelassenheit und etwas Adrenalin

25.02.2015 – 01.03.2015

Nach etwas hektischer Stimmung wollten wir nun wieder was Entspanntes. Also haben wir uns für die 4000-Inseln in Laos entschieden.

Es folgte morgens die Abreise mit einer organisierten Busfahrt von Siem Reap zunächst an die Grenze von Kambodscha/Laos Stuang Trung . An der Grenze haben wir unser kostenloses 14-Tage-Visum (nur für Schweizer-Pässe, Ausnahme Simona -> Italo☺) eingeholt. Ich muss noch dazu erwähnen, kostenlos war das Visum für Laos, jedoch mussten wir für die Ausreise von Kambodscha 4 $ bezahlen, wofür auch immer, das war uns nicht bekannt. Allerdings waren wir davon auch nicht überrascht, da wir bei der Einreise in Kambodscha auch schon solche „Kosten“ decken mussten. Deswegen haben wir dies auch nicht mehr hinterfragt und haben das Geld einfach bezahlt.

Laos Grenze

Laos Grenze


Nach der Grenze ging es mit einem anderen Bus weiter nach Naan Baanchang. Hier mussten wir dann auf ein Boot wechseln, welches uns dann schlussendlich auf die Insel Don Det gebracht hat.
Abends konnten wir dann in unsere Bungalows einchecken.

Also bist Du gestresst, genervt und überarbeitet so brauchst Du nicht lange für das richtige Reiseziel zu suchen. Laos ist das Land der Entspanntheit, Gelassenheit und Gleichgültigkeit. Zumindest habe ich diese Erfahrung auf den 4000-Island Don Det gemacht. Die Menschen hier waren sehr träge, entspannt und ruhig. Das Gegenteil von uns Europäern. Anfangs hatte ich etwas Mühe damit, schließlich nach 5 Tagen gewöhnte man sich daran und hatte diesen Rhythmus intus.
In Laos hatte ich das Vergnügen einfach mal nicht viel zu machen. Es waren sehr ruhige und lockere 5 Tage in Don Det.
Ich hab einen Tag so eine Tube gemietet und bin damit im Fluss Mekong etwas herumgefahren.
Einen Tag hatte ich mit den Beiden EnSi eine Fahradtour gemacht zum grössten Wasserfall Südostasiens Li Phi auf Don Khon . Dies war auch ein sehr abwechslungsreicher und spannender Ausflug.


Einen Kayakausflug habe ich ebenfalls unternommen, was wiedermal mit etwas sportlicher Aktivität verbunden war. Nach dem Frühstück ging es los. Ich habe ein 3-er-Kayak mit zwei jungen Deutschen geteilt. Wir sind von Don Det gestartet und haben ca. 1 Std. gepaddelt. Danach ging es weiter mit Trekking ca. 30 min. Schliesslich war schon Zeit für die Mittagspause. Danach ging es wieder mit dem Kayak ca. 1.5 Std. weiter. Eine Station war dann mitten im Mekong schwimmen zu gehen, wo die Strömung nicht zu spüren war, für diejenigen, welche eine Abkühlung brauchten. Selbstverständlich war ich eine davon, wenn es ums Baden geht, dann kenne ich keine Grenzen, egal Fluss, See oder Meer. Aber ganz ehrlich, am liebsten im Meer. Dann haben wir noch an einem Ort im Mekong gestoppt, wo wir auf der Suche nach den seltenen Irawadidelfine waren. Schliesslich hatte sich die Suche gelohnt, wir haben ein paar Delfine sichten können. Selbstverständlich nicht in voller Grösse, doch trotz allem war es sehr faszinierend, solche Delfine zu sehen. Weil man genau weiss, dass von diesen Delfinen weltweit nur 85 noch übrig sind. Schliesslich haben wir dann den letzten Stopp beim grössten Wasserfall Südostasiens Khone Phapheng, welches an der kambodschanischen Grenze liegt, besucht.
Dann war auch leider schon der Rückweg gekommen, wo wir mit dem Van Richtung Naan Baanchang zurückfuhren. Danach von dort aus wieder mit dem Kayak schliesslich nach Don Det auf unsere Insel. Es war ein toller erlebnisreicher, sportlicher Ausflug.


Ich muss gestehen, nach diesen Ausflügen wusste ich dann nicht, was sonst noch zu unternehmen. Die Insel bat schließlich nicht viel mehr an Ausflügen. Schließlich war es eine Insel zum Entspannen oder zum Party machen. Also wurde es für mich dann zu langweilig. Ich war froh, dass wir nach 5 Tagen unser nächstes Ziel in Sicht hatten und weiter gingen. Nichts zu bemängeln, an Entspanntheit, doch ich muss gestehen, dass ich mich persönlich meistens nur so richtig entspannen kann, wenn ich das Meer um mich habe. Wir hatten zwar den wundervollen Mekong Fluss gleich vor der Haustür, doch da zu baden war nicht zu vergleichen wie in einem glasklar blauen Ozean. Deswegen wurde ich dann etwas ungeduldig und wollte weiterreisen.

Also war der nächste Stopp geplant und es ging weiter nach Pakse, ein kleiner Ort etwas nördlich von den Inseln, wo Zipline sehr berühmt war. Dies war für mich natürlich ein guter Grund weiterzugehen. Ihr müsst wissen, dass ich Adrenalin suche, vor allem im Urlaub. Deswegen sind solche Ausflüge genau das Richtige für mich.

Also los geht’s nach Pakse in meinem weiteren Bericht, folgt später.. Bitte noch um etwas Geduld, ist am Laden:)

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