a little bit memory from the paradise

Nachdem ich Euch einen kleinen Beigeschmack meines Paradieses Koh Chang im letzten Blogbeitrag gegeben habe, möchte ich in diesem Abschied noch etwas konkreter darauf zurückkommen.

Ich verweile ja unterdessen leider schon seit ein paar Wochen nicht mehr dort, es hat uns gerade in den Süden von Laos vertrieben, doch muss Euch ja noch ein Update von meinen tollen Erinnerungen von Koh Chang berichten. Deswegen hier also kleine Stücke der Andenken meines gesamten Koh Chang Aufenthaltes.

Bevor ich überhaupt dort den Strand so richtig geniessen konnte, hab ich mir einen Tag noch etwas Übelkeit und Fieber eingesteckt und hatte da bereits schon meine ersten Sehnsuchtsanzeichen von zu Hause. Es war der Moment, wo ich mir gewünscht habe, dass ich zu Hause in der Kälte in meiner Wohnung im Bett liegen würde. Naja, so schnell kann es gehen mit dem Heimweh:) Doch nach einem Tag auskurieren, gönnte ich mir dann den Strand und meine Heimwehattacke war prompt wieder weg aus dem Sinnen.

Da ich ja an diesem Ort grundsätzlich nur relaxen wollte, habe ich mir nach einer gewissen Zeit, konkreter gesagt waren es glaube ich 2 Tage, wo ich nur am Strand gelegen bin, noch ein paar Aktivitäten gegönnt. Unter anderem hab ich an einem Nachmittag beim Lonely Beach ein Stand Up Paddling gemietet und paar Stunden die Zeit so verstrichen. Es war lustig und abwechslungsreich. Mal eine Alternative als einfach nur am Strand zu liegen.

Nach 5 Tagen am Bailan Beach haben wir uns entschlossen, mit wir meine ich übrigens immer noch die Beiden „EnSi“, dass wir hier mal einen anderen Beach erkunden wollen. Also sind wir auf in den Norden zum White Sand Beach gefahren. Das hat sich auch absolut gelohnt. Denn wortwörtlich betrachtet, war der Strand hier tatsächlich viel weisser und hatte einen längeren Strandabschnitt. Ausserdem gab es hier auch interessantere Leute und im Zentrum war auch etwas mehr los.

In unserer ersten Unterkunft hatten wir das Vergnügen, ein paar Kakis, genau gesagt waren es zwei, anzutreffen. Ich glaube, das Geschrei im Zimmer war dermassen laut, dass man denken konnte, wir hätten eine Kobra im Zimmer gesehen oder sonst was furchteinflössendes. Es waren lediglich ja nur Kakerlaken, doch Leute sind wir ehrlich, diese Viecher sind einfach nicht liebenswert und anschaulich. Ich finde sie einfach nur grässlich:) Naja nach einem hin und her, wer diese nun irgendwie aus dem Zimmer entfernen will, hatte sich die Simona bereit erklärt die schönen Viecher zu entsorgen. Schliesslich hatte ich mich dann entschlossen mein Bett mit dem eigenen Moskitonetz zu umhüllen. Halleluja das Moskitonetz, welches ich durch lange Überlegungen entschlossen hatte mitzubringen, hatte sich ausbezahlt. Ich glaube, ansonsten hätte ich wohl keine einzige Nacht in diesem Zimmer überstanden. Ich meine es muss Euch bewusst sein, dass es eigentlich absolut normal ist, solche Besucher in den Zimmern zu haben. Da die Bungalows mitten im Jungle auf einem Hang gebaut und keineswegs dicht sind. Also ist es üblich, dass mal hin und wieder ein Besucher der Natur sich bei uns im Zimmer verirrt. Doch auch denen muss man dann den richtigen Weg zeigen oder nicht?:-) Deswegen Kakis raus, wir drinnen.

Ach was ich ja eigentlich noch berichten wollte war, dass wir noch einen Schnorcheltrip  in den Süden von Koh Chang an ein paar Nachbarinseln wie Koh Kra , Koh Wai unternommen hatten. Leider habe ich keine Unterwasserfotos. Deswegen nur ein paar von den Inseln. Dieser Tag war auch sehr lohnenswert, da man doch ein paar verschiedene Fischarten unter Wasser beobachten konnte. Mit einem Zwischenstop bei den Affen, wo das restliche Mittagessen weitergegeben wurde, war der Tag vollkommen.


Das Verlassen der Insel ist mir nicht leicht gefallen. Da ich hier unter anderem das Meer vermissen würde und noch nette Leute wie den Frank & Jürgen kennengelernt hatte, mit denen ich auch lustige, erlebnisreiche Tage verbracht habe.

Ein erlebnisreicher lustiger Tag war mit dem Frank als wir uns ein Moped gemietet hatten, um die Ostseite der Insel zu bekunden. Wir fuhren mit dem Moped, wohl gesagt, Frank fuhr die meiste Zeit damit durch die steilen Strassen, bis zum Long Beach herunter. Zum Teil hatten wir sogar Strassen befahren, welche keine mehr waren. Also die Strasse war einfach weggespült. Alles holprig, steinig und staubig. Nachdem mir Frank Mut gemacht hatte auch mit dem Moped zu fahren, traute ich mich dann gegen Schluss auch mal. Absolute Spitze war das, vor allem durch die holprigen Strassen, das war ein bisschen Adrenalin, also passte gut. Zunächst machten wir einen Zwischenstopp bei einem Tempel, welches plötzlich vor uns stand. Mit einem Kokosdrink und kurzer rundum Besichtigung des Tempels, ging die Fahrt dann weiter. Angekommen am Long Beach/Hat Yao , haben wir uns dann im Wasser Abkühlung und etwas Entspannung gegönnt. Der Strand war tatsächlich sehr lang gezogen und hatte glasklares hellblaues Wasser und leider auch mit sehr viel Plastikmüll überhäuft. Es ist überraschend, wie viel Abfall wir Touristen doch hinterlassen können, an Orten wo es sehr verlassen und ruhig ist. Ein gelungener, abwechslungsreicher und zu allem ein sehr lustiger Ausflugstag war vollendet.


Schliesslich kam die Zeit, wo ich die Insel verlassen musste/sollte, aber nicht wollte.. Schlussendlich sagte ich dann Tschüss zu Koh Chang und Welcome zu Siem Reap Kambodscha.

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