Here I am…

So endlich komme ich mal zum Schreiben. Nun ist es bereits schon 1 Woche her, seitdem ich die Schweiz verlassen habe. Unterdessen habe ich natürlich Einiges zu berichten.

Nachdem ich letzten Donnerstag Nachmittag nach einer grundsätzlich problemlosen, angenehmen Flugreise in Bangkok angekommen war, habe ich mich mehrheitlich an das Land anklimatisiert. Ich denke, Ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich Euch berichte, dass ich hier am Schwitzen bin:-) Da ich ja kein Wintermensch bin, bin ich absolut froh, hier in der Wärme zu sein.

In Bangkok aus dem Flieger ausgestiegen, habe ich plötzlich bemerkt, dass mein Rücken mir schmerzte. Dies nachdem ich meine 2 Rücksäcke, welche leider nicht besonders leicht waren, vorne und auf dem Rücken bepackt, aufgenommen habe. Ich bin überzeugt, dass ich während dieser 9 Stunden Flugzeit im Flieger, falsch gelegen bin, obwohl ich doch ein paar mal meinen Gangrundlauf gemacht habe. Naja, es gab nichts mehr zu ändern. Ich hab mich durchgekämpft mit meinem Gepäck ein Taxi zu finden, welches preislich in dem Rahmen lag, welches mir das Hostel angegeben hatte. Das Taximeter hat dann schlussendlich beim Hostel angekommen, die Hälfte angezeigt, welches die anderen Taxifahrer mir berichtet hatten. Hier ist es wichtig, dass man das Taximeter laufen lässt ohne einen Pauschalpreis abzumachen. Man kann nämlich davon ausgehen, dass die Pauschalpreise doch immer höher sind als die tatsächlichen Kosten.

Angekommen in meinem Hostel, Sam Sen Sam Place welches mich freundlich empfangen hat, konnte ich mich dann endlich ausruhen. An diesem Abend bin ich dann nur noch etwas Essen gegangen und dann früh ins Bett.

Am nächsten Tag hatte ich dann meine Sightseeing Marathon Route geplant. Ich konnte vieles bereits schon an diesem Tag, 30.01.2015, besuchen. Allerdings war es sehr anstrengend, es war die Hitze, worauf ich mich noch angewöhnen musste und das ganze Hektische. Bangkok ist aus meiner Sicht halt eine typische Grossstadt. Es hatte allerdings für mich keinen besonderen Charm. Also kein spezielles Wahrzeichen, welches die Stadt auszeichnete. Naja ok, wenn man die vielen Tempel betrachtet, dann ist dies wohl das Wahrzeichen von Bangkok. Die Stadt ohne die Tempel, dann gäbe es aus meiner persönlichen Sicht, nichts Spektakuläres an dieser Stadt. Ausgenommen natürlich die vielen Essstände, welche überall auf den Strassen anzutreffen sind und vor allem in Chinatown das Ganze Hektische drumherum, mit dem gesamten Verkehr, vielen Seitenstrassen-/Gassen, wo etliche Stände, von allem vorzufinden sind.
Fazit: Ich denke, Bangkok ist ein gutes Reise-Endziel, wenn man am Schluss seiner Reise, noch shoppen und einbisschen Sightseeing machen will. Zu Beginn der Reise, könnte man in Versuchung kommen, noch das Eine oder Andere einzukaufen, welches vielleicht Unnötig ist. Doch ich als grundsätzliche Queen-Shopperin, konnte mich tatsächlich der Versuchung entziehen, etwas einzukaufen. Ich bin so stolz auf mich:-)

Mein Marathonlauf bestand als erstes in Bangkok den Grand Palace zu besichtigen, welches am meisten Zeit beanspruchte. Ich muss sagen, als ich den Eingang betreten habe, war ich schon überwältigt von dem was vor mir lag. Das erste war Wat Phra Kaeo die Phra Sri Rattana Chedi, die goldene Tempelanlage, welches aussieht wie eine golden Glocke. Die ganzen Tempel hier, sind meistens immer vergoldet, das macht die gesamte Anlage doch sehr pompös und beim ersten Eindruck für mich auf jeden Fall, sehr ergreifend. Doch nachdem ich ein paar Tempel gesehen habe, war es dann doch etwas zu viel des Guten für meinen Geschmack. Nichtsdestotrotz war es ein Erlebnis, so viele goldige Anlagen auf einmal zu sehen.

 

Wat Phra Kaew von Aussen

Wat Phra Kaew von Aussen


 
Phra Sri Rattana Chedi

Phra Sri Rattana Chedi


 
Karyatide an der Gold-Chedi

Karyatide an der Gold-Chedi


Grand Palace

Grand Palace


Grand Palace

Grand Palace

Nachdem ich den grossen Palast und die Umgebung besichtig habe, ging es weiter zur nächsten Tempelanlage, Wat Phra Chetuphon – Wat Pho. Wat Pho dies ist ein Königlicher Tempel erster Klasse.

liegende Budha Statue in Wat Pho

liegende Buddha Statue in Wat Pho


liegende Buddha Statue Wat Pho

liegende Buddha Statue in Wat Pho

Danach ging es weiter zur gegenüberliegenden Flusseite, zum Wat Arun. Beim Tha Thien Pier, in unmittelbarer Nähe des Grand Palace, konnte man mit dem Boot auf die andere Flussseite überqueren, welches in ca. 10 min. erreichbar war. Hier war die Flussfahrt nicht besonders attraktiv, der Fluss selbst ist leider nur überhäuft mit Müll. Man könnte meinen, Bangkoks Kehrichtabfuhr liegt hier inmitten des Flusses. Die meisten, welche am Flussufer kochen, was sehr häufig auch anzutreffen ist, versorgen ihren Abfall wohl hier am Fluss. So siehts zumindest aus. Wenn man die Strassen in Bangkok jedoch anschaut, dann sind diese mehrheitlich sauber und es befinden sich eigentlich immer Abfallcontainer. Doch ich denke, dieser Gedanke ist wohl eher den Touristen zu Gute. Damit es mehrheitlich ordentlich und sauber ausschaut. An den Fluss hat wohl keiner gedacht.

Tha Thien Pier

Tha Thien Pier


Wat Arun aus der anderen Flussseite

Wat Arun aus der anderen Flussseite

Wat Arun

Wat Arun

Die Wat Arun konnte man mit den extrem hohen steilen Treppen besteigen. Nach dem Aufstieg lohnte sich jedoch die Aussicht.

Wat Arun Aussicht

Wat Arun Aussicht


Wat Arun - Panorama

Wat Arun – Panorama

und noch ein kleines bisschen von mir

und noch ein kleines bisschen von mir

Nach dem Wat Arun war noch in meiner Planung, die Chinatown. Die Gegend konnte ich auch mit dem Boot erreichen, auch durch dieselbe Pier und Ankunft dann direkt bei Chinatown. Hier war mir das Ganze doch etwas zuviel geworden. Es war sehr anstrengend, man musste sich dem Verkehr widmen, da es doch sehr chaotisch und schnell umherging. Doch die Gassen und Strassen in Chinatown, wie oben schon geschildert, ist halt extrem typisch das China Flair. Mit allem drumherum, Märkten, grosse Einkaufshäuser, laut und staubig.. Es war mal gut zu sehen, wie es in so einem Viertel abläuft, doch hier zu wohnen, wäre für mich persönlich zu anstrengend.

Einkaufszentrum mit vielen Goldschmieden

Chinatown – Einkaufszentrum mit vielen Goldschmieden

Chinatown - Verkehr

Chinatown – Verkehr


Chinatown - Chinesische Werbeplakate

Chinatown – Chinesische Werbeplakate


und zum Schluss noch ne witzige Graffiti

und zum Schluss noch ne witzige Graffiti

Der Marathon Lauf endete dann am Schluss mit einer Bootsfahrt von Chinatown zurück zu meinem Hostel, dem Pier Krung Thron Bridge. Ich dachte zumindest, dass dieses Pier in unmittelbarer Nähe meines Hostels liegt. So sah es zumindest auf der Karte aus. Doch musste dann feststellen, nachdem ich doch sehr erschöpft von der gesamten Tour war, dass ich noch den Bus nehmen musste und danach noch einen kleinen Fussmarsch hinlegen musste, bis ich dann schlussendlich wieder zurück in meinem Hostel war. Erschöpft doch zufrieden und mit voller neuen Bildern im Kopf, im Hostel angekommen, lag ich dann mal hin und schlief eine Weile.. Nach dem Erwachen war eh nicht viel zu machen, Essen und wieder Schlafen:) So verlief mein erster ganzer Tag in dem Grosstadt Dschungel Bangkoks.

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